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![]() Entsprechend DIN 18 195 sind Außen- und Innenwände von Gebäuden durch eine waagerechte Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit zwischen Bodenplatte und erster Steinlage zu schützen. Diese Feuchtigkeitsabdichtung kann aus besandeter Bitumenbahn im Mörtelbett bestehen. |
![]() Alternativ kann die Feuchtigkeitsabdichtung auch mit einer flexiblen Dichtschlämme ausgeführt werden. Sie muss auf beiden Seiten 10 cm breiter als die Mauerwerksdicke sein und wird in Kombination mit einer Grundierung in 2-facher Schlämmfolge frisch in frisch mit einer Bürste aufgetragen. |
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![]() Auf die Feuchtigkeitsabdichtung wird ein Mörtelbett MG III aufgebracht, in das die 1. Steinlage waagerecht und fluchtgerecht wie üblich versetzt wird. Sie ist mit Richtschnur und Wasserwaage zu kontrollieren, denn bereits hier entscheidet sich, ob die Wand ganz gerade wird. |
![]() Zuerst wird an jeder Gebäudeecke ein Eckstein gesetzt und in Höhe und Flucht exakt mit der Schlauchwaage oder einem Nivelliergerät ausgerichtet. Der nächste Stein wird dann mit etwas Abstand zum Eckstein auf das Mörtelbett abgesetzt und mit der Hand knirsch dagegen geschoben. |
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![]() Die Steine nun wie üblich mit Wasserwaage und Gummihammer ausrichten. Gegebenenfalls gegen den anderen Stein treiben. Alle weiteren Steine der 1. Lage werden ebenso versetzt. Die 1. Steinlage muss absolut eben ausgerichtet sein: fluchtgerecht und waagerecht längs und quer zur Wand. |
![]() Wird bei der ersten Steinlage besonders sorgfältig gearbeitet, liegen auch die Folgeschichten waagrecht. Sollten sich doch einmal Unebenheiten eingeschlichen haben: mit dem Plansteinhobel oder dem Schleifbrett abgleichen und anschließend die Lagerfuge abfegen. |
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Ist die 1. Lage Plansteine auf dem Mörtelbett gesetzt, geht
es in der weiteren Maurerarbeit mit Dünnbettmörtel weiter: |
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![]() Dünnbettmörtel für Porenbetonmauerwerk ist Werktrockenmörtel der MG III. Er wird mit Wasser unter Zuhilfenahme des Rührquirls an einer langsam laufenden Bohrmaschine in einem ovalen Plastikeimer angemischt bis er eine geschmeidige Konsistenz hat. |
![]() Ist die 1. Steinlage perfekt verlegt und ausgerichtet, ist das Ausrichten aller weiteren Steinlagen leicht. Zuerst Staub und lose Teile abkehren, dann den Dünnbettmörtel mit der passenden Plansteinkelle (entsprechend der Steinbreite) vollflächig auf die Lagerfuge auftragen. |
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BauPraxis Surf-Tipps:
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