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Luftdichte Installationsdurchführung
Fachverband gibt Tipps zum Umgang mit Kabelsalat
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Die Durchführung von Installationen durch eine Geschossdecke zählt zu den klassischen Fehlerquellen beim Ausführen der luftdichten Ebene.
Besonders wenn Elektrokabel und Rohrleitungen die Decke gleich bündelweise durchstoßen, ist die Phantasie des Handwerkers gefragt. Eine in der Baupraxis bewährte Lösungsmöglichkeit für das Problem hat der in Kassel ansässige Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. (FLiB) jetzt in einer anschaulichen Prinzipskizze festgehalten:

Großansicht der Grafik mit Bildlegende siehe unten.
Das Vorgehen ist recht einfach: Zunächst stopft man von unten her sämtliche Lücken zwischen den Kabeln oder zwischen Rohren und dem Rand der Öffnung beispielsweise mit Dämmwolle aus und verspachtelt diese. Dann wird der gesamte Deckendurchbruch von oben vorsichtig mit feinkörnigem Beton oder auch Gips ausgegossen. Dieser umfließt die Installationen, ohne Lücken zu hinterlassen. "Ausstopfen und Spachtelmasse sollen dabei nur verhindern, dass der noch flüssige Baustoff unten wieder heraustropft", erläutert FLiB-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Torsten Bolender.
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Segen der Haustechnik? Situationen wie diese stellen Handwerker beim Ausführen der luftdichten Gebäudehülle immer wieder vor Probleme. Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e.V. empfiehlt das Ausgießen des Deckendurchbruchs mit feinkörnigem Beton oder Gips. Eine jetzt vorgelegte Prinzipskizze verdeutlicht das Verfahren. Das Foto entstand übrigens in einem Einfamilienhaus in Nordhessen. (Foto: FLiB e.V)

Bei größeren Öffnungen können zusätzlich angebrachte Schalungsbretter nötig sein, um das Material bis zum völligen Aushärten an Ort und Stelle zu halten. Anschließend kann man diese Montagehilfe wieder entfernen. Ergebnis: eine dauerhaft luftdicht ausgeführte Durchdringung.
Das Veröffentlichen der Skizze, so hofft man beim FLiB, soll das Verfahren auf Baustellen allgemein bekannt machen. Noch besser, als die Luftdichtheit komplizierter Installationsdurchführungen nachträglich herzustellen, sei es jedoch, deren Entstehen bereits im Vorfeld durch sorgfältige Planung auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
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